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Bendorfer Grüne fordern ökologische Modernisierung der Stadt

Bendorf Rathaus

Zum Haushalt 2019 der Stadt Bendorf beantragt die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen folgende Punkte in den Haushaltsplan 2019 aufzunehmen:

1. die Erstellung eines Planes für ein durchgängiges Radwegenetz für das Stadtgebiet Bendorf und die Ortsteile Sayn und Mülhofen

2. die Errichtung von mindestens eins bis zwei Elektrozapfsäulen in Bendorf

3. die Abschaffung der gedruckten Vorlagen für die Stadtrats- und Ausschusssitzungen sowie Bereitstellung der Vorlagen in digitaler Form

4. die energetische Untersuchung aller beheizten städtischen Gebäude

Sitzung des Ortsvereins im Dezember

OV Sitzung 12 18 1
Besinnlich ging es trotz Adventszeit bei der Sitzung des Ortsverbandes der Bendorfer Grünen nicht nur zu. Denn es gibt in den nächsten Monaten viel zu tun. Schließlich steht Anfang 2019 die Kommunalwahl an.

Es wurden mehrere Anträge zum Haushalt 2019 besprochen und Wahlkampfthemen skizziert. 

Birgit Meyreis vom Kreisverband hielt einen informativen Vortrag über die innerparteiliche Organisation und konnte gute Anregungen für die politische Arbeit der Bendorfer Grünen geben.

Bei selbstgemachten Weihnachtsgebäck tauschte man sich aus, und es wurde fleißig diskutiert. Wer einmal zu einer Sitzung vorbeikommen möchte, ist bei den Bendorfer Grünen jederzeit herzlich willkommen.

-jt

Verwilderte Hauskatzen und ihr oft elender Zustand 

 

Veranstaltung der VHS Bendorf auf Initiative der Bendorfer Grünen mit großer Besucherzahl von 61 Personen.

Herr Holger Wolf vom Tierschutzverein Arche Noah Westerwald e.V. schilderte bewegend, welche Probleme durch verwilderte und unkastrierte Katzen entstehen. Hauskatzen sind ursprünglich von Kleinasien eingewandert. Für die meisten Zuhörer war gleichfalls neu, dass sich in Deutschland die Zahl der Katzen in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat.

Vortrag Katzenschutz 1
Die Lebenserwartung von liebevoll gepflegten Hauskatzen beträgt zumeist mehr als 15 Jahre, die von verwilderten Katzen jedoch oft nur zwei Jahre.

Die von Holger Wolf während seiner Tierschutztätigkeit aufgenommenen Bilder von halb verhungerten und durch äußerliche Einwirkung verletzten Katzen ließ die Zuhörer erschauern. Auch Besucherinnen aus Bendorf berichteten daraufhin von herrenlosen Katzen in Bendorf.

Die an Bendorf angrenzende Katzenhilfe Koblenz und die Katzenhilfe Neuwied leisten gerne Hilfe wenn verwilderten Katzen auftreten. Da die Katzenräume der benachbarten Tierheime aber zumeist überbelegt sind, ist die dortige Unterbringung oft schwierig.

Die Kastration für Freigängerkatzen ist wohl die einzige Lösung um derartiges Katzenleid zu verhindern. Holger Wolf erläuterte dazu die aktuelle rechtliche Situation für die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen.

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat im Jahre 2015 für die Gemeinden eine Muster-Katzenschutzverordnung herausgegeben. Einige Gemeinden im Umkreis von Bendorf haben bereits die Initiative ergriffen und eine Katzenschutzverordnung für Ihre Gemeinde eingeführt.

Wald retten und Braunkohle-Verstromung stoppen 

Mit dabei: Bendorfer Grüne bei der Großdemonstration am Hambacher Forst. Grüne und BUND fahren mit sechs Bussen von Koblenz nach Hambach zur Demo.

Grüne und BUND fahren mit 6 Bussen von Koblenz nach Hambach 1

Seit September will der Energiekonzern RWE mit der weiteren Fällung der Bäume im Hambacher Forst beginnen. Durch die Rodung des Waldes will der Konzern Platz für den Braunkohleabbau für weitere 30 Jahre schaffen.

Der Hambacher Forst ist nach der letzten Eiszeit als Mischwald entstanden. Ursprünglich war er mehrere tausend Hektar groß. Für den Kohleabbau wurde bereits der größte Teil abgeholzt. RWE will nun weitere 100 ha der verbliebenen 200 Hektar roden.  

Gegen die Rodung des Hambacher Forstes kämpfen seit 2012 Umweltaktivisten.

Unter anderem errichteten Sie Baumhäuser in dem betroffenen Waldgebiet. Seit dem 13. September 2018 läuft die polizeiliche Räumung der Baumhäuser, in denen Umweltaktivisten gewaltlosen Widerstand leisten.

Am 6.Oktober demonstrierten nun geschätzt 50.000 Personen für den Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Die Bendorfer Grünen unterstützen diesen Protest. Es gilt: Klimakatastrophe aufhalten und dazu erneuerbare Energien konsequent ausbauen. 

Demo am Hambacher Forst

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