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Wald retten und Braunkohle-Verstromung stoppen 

Mit dabei: Bendorfer Grüne bei der Großdemonstration am Hambacher Forst. Grüne und BUND fahren mit sechs Bussen von Koblenz nach Hambach zur Demo.

Grüne und BUND fahren mit 6 Bussen von Koblenz nach Hambach 1

Seit September will der Energiekonzern RWE mit der weiteren Fällung der Bäume im Hambacher Forst beginnen. Durch die Rodung des Waldes will der Konzern Platz für den Braunkohleabbau für weitere 30 Jahre schaffen.

Der Hambacher Forst ist nach der letzten Eiszeit als Mischwald entstanden. Ursprünglich war er mehrere tausend Hektar groß. Für den Kohleabbau wurde bereits der größte Teil abgeholzt. RWE will nun weitere 100 ha der verbliebenen 200 Hektar roden.  

Gegen die Rodung des Hambacher Forstes kämpfen seit 2012 Umweltaktivisten.

Unter anderem errichteten Sie Baumhäuser in dem betroffenen Waldgebiet. Seit dem 13. September 2018 läuft die polizeiliche Räumung der Baumhäuser, in denen Umweltaktivisten gewaltlosen Widerstand leisten.

Am 6.Oktober demonstrierten nun geschätzt 50.000 Personen für den Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Die Bendorfer Grünen unterstützen diesen Protest. Es gilt: Klimakatastrophe aufhalten und dazu erneuerbare Energien konsequent ausbauen. 

Demo am Hambacher Forst

Bendorfer Grüne errichten Bank am Wanderweg Saynsteig

Einweihung Bank 1

Einweihung der Bank am 3. Oktober


Der bekannte Wanderweg Saynsteig führt über 14 km entlang des plätschernden Saynbaches  durch romantische Wälder und natürlich vorbei am fürstlichen Schloss.

Auch mancher Ausblick von den Höhen ist sensationell.

Nicht wenige Wanderer wünschen sich auf dieser nicht gerade kurzen Strecke einmal ein Päuschen einzulegen zu können. Eine Bank mit Traumblick wäre hier ein Highlight.

Oben auf dem Abhang der Gemarkung Loh ist genau diese Stelle zu finden.

Doch es fehlte ein entsprechendes Plateau und natürlich die Genehmigung des Grundbesitzers.

Dank der Genehmigung des Landes-Bauamtes Düsseldorf und mit tatkräftiger Unterstützung des 80-jährigen Friedel Girkens wurde dies nun endlich geschafft.

Das Resultat ist beeindruckend: der wahrscheinlich beste Blick von Bendorf auf das Rheintal mit sagenhaftem Sonnenuntergang und der Verfolgung des Abrisses des AKW-Kühlturmes.   

Genau am großen Wandertag, am 3. Oktober wurde diese Traumbank nun für alle Fernwanderer aber auch für die Spaziergänger aus Bendorf eingeweiht.

Bank Ausblick
Mit Blick auf das Neuwieder Becken

Neue Grünenbank auf der Loh

Bank mit Rheinblick


Der Saynsteig ist nicht nur eine abwechslungsreiche Wanderstrecke im Mittelrheintal. Er bietet an dem ein oder anderen Ort auch einen wunderbaren Blick auf das Rheintal und Neuwieder Becken. Aus Mitteln des Ortsverbandes und mit ehrenamtlichen Kräften konnte nun eine weitere Rastbank auf der Loh hinzugefügt werden, von der aus die Wanderer nun diesen schönen Rheinblick genießen können. Ulrich Starke, Sprecher der Bendorfer Grünen, begutachtet die Bank und ist mit dem Ergebnis äußerst zufrieden! Eingewiehen wird die "Grünenbank" am Mittwoch, den 03.10.2018 von 13:00-17:00 Uhr. Alle Wanderer, die den Weg dorthin finden, sind hierzu herzlichst eingeladen! 

Veranstaltung der Volkshochschule Bendorf

Geschäftsstelle vhs-Bendorf (Rathaus), Im Stadtpark 2, 56170 BendorfLogo vhs
Tel. 02622/703-158
Fax: 02622/703-114
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.vhs-bendorf.de


Informationsabend:
Verwilderte Hauskatzen und ihr oft elender Zustand

KatzeIn vielen Gemeinden, auch in Bendorf, sind verwilderte Hauskatzen anzutreffen. Die Lebenserwartung dieser Katzen liegt wegen Krankheiten und unzureichender Ernährung zumeist nur bei ca. 2 Jahren. Holger Wolf vom Tierschutzverein Arche Noah Westerwald e.V. schildert ausführlich die Problematik, welche mancherorts durch verwilderte und unkastrierte Katzen entsteht. Der Vortrag schildert anhand vieler Beispiele die dramatischen gesundheitlichen Folgen für die sich selbst überlassenen verwilderten Katzen als auch die Risiken für die liebevoll versorgten Hauskatzen. Er soll insbesondere zeigen, wie Bewohner vor Ort in Zusammenarbeit mit den Tierschutzvereinen Lösungen finden können. Abschließend werden sowohl die aktuelle rechtliche Situation als auch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht (Katzenschutzverordnung) für Freigängerkatzen erörtert. Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer eingeladen ihre Erfahrungen darzulegen und Fragen zu stellen.


Referent/in:
Holger Wolf

Ort:
Karl-Fries-Realschule plus (1. Stock), Lohweg 22, Bendorf

Beginn/ Dauer/ Gebühr:
Mittwoch, 07.11.18,18:30 – ca. 20:00 Uhr
Kostenfrei – bitte zum Vortrag anmelden!

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